Samstag, 6. Mai 2017

Florence Grace hat mir weniger gefallen, als Amy Snow



Inhalt :

Florrie Buckley wächst als Waise in Armut bei ihrer Großmutter in Cornwalls auf. Als diese verstirbt erfährt Florrie das ihre Mutter teil einer reichen und stolzen Familie war und dieser den Rücken gekehrt hatte aus liebe zu Florries Vater. Nur widerwillig wird Florrie bei der Familie Grace aufgenommen und muss nach London ziehen, fern von all ihren Freunden. Florries Alltag bestimmt von nun an der Unterricht in Etikette und Konversation. Einziger Lichtblick ist ihr Cousin Turlington, der ihr das Gefühl von Freundschaft vermittelt, mit den Jahren entwickeln sich jedoch verbotene, leidenschaftliche Gefühle.

Meinung :

Nach dem Buch Amy Snow war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Tracy Rees und bin mit ziemlich hohen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen. Doch leider konnte sie mich nicht so recht abholen, Florence ist zwar eine starke Persönlichkeit und ihr Charakter hat mir zu Anfang sehr gefallen, doch mit der Zeit rückte mir Turlington zu sehr in den Vordergrund. Ihre Gedanken drehte sich viel um ihn. Mir fehlte das Ziel, verglichen mit Amy wusste der Leser wohin die Reise ungefähr geht, bzw. das Amy eine Aufgabe zu erfüllen hatte. Bei Florence dümpelt alles vor sich hin, in Schwärmerei und besuchen bei ihrer neuen Freundin.

Turlington hat mir als Charakter gut gefallen, er lies sich nicht in die Rolle pressen, die die Familie Grace von ihm erwarteten. Doch im laufe der Geschichte wurde ich durch seine wirklich sehr poetischen Liebeserklärungen an Florenz etwas müde. Florence floss natürlich nur so dahin und gab ebenfalls viele poetische Liebeserklärungen von sich .

Das Leben im Hause der Grace hat mir gut gefallen, Züchtigungen, Lügen und Intrigen gehören zum Alltag und macht es besonders zu Anfang Florence unmöglich sich in dem Haus wohlzufühlen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen auch wenn die Seiten nicht so dahinfliegen, dies lag bei mir aber eben daran, dass mich die Geschichte nicht erreichen konnte. Das Cover gefällt mir sehr, Tracy Rees ist bei dem Stil treu geblieben. Man erkennt auf dem ersten Blick von welcher Autorin das Buch geschrieben ist, wenn man auch Amy kennt.

Fazit :

Das Ende fand ich wirklich ganz gut, nur der Weg dahin, war mir einfach zu weit.

  3 ☆☆☆

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