Montag, 22. August 2016

Boy in the park

Inhalt :
Dylan lebt ein bürgerliches Leben, er hat einen Job in einem Nahrungsergänzungsmittelladen und berät dort die Kunden. Seine tägliche Mittagspause verbringt er in seinem Lieblings Park, auf seiner Lieblings Bank, nah an einem Teich. Dort beobachtet er die Natur und schreibt Gedichte über diesen Frieden. Zu seinen täglichen Beobachtungen gehört auch ein kleiner Junge, der ebenfalls täglich um die selbe Uhrzeit in den Park kommt und am Teich spielt. Eines Tages beobachtet Dylan das es dem Jungen scheinbar nicht gut geht, er ist übersät mit blauen Flecken, gerade als Dylan den Jungen fragen wollte ob er ihn helfen kann , verschwindet er. Dylan ist geschockt und begibt sich auf die Suche .
Meinung :
Ich habe zuvor noch keinen Thriller gelesen bzw. nur einen Jugendthriller, daher wusste ich nicht was mich erwartet. Zu Beginn war ich sehr verwirrt und wusste gar nicht was ich von dem Buch halten sollte. Dylan war mir sehr sympathisch und ich fand es sehr gut das er dem Jungen helfen wollte. Er wirkte sehr pflichtbewusst, doch mit der zeit fand ich sein verhalten seltsam.
Zwischendurch wurde ein gewisser Joseph verhört, diese Passagen haben mir am besten gefallen, erst viel später konnte ich Joseph mit Dylan verknüpfen.  Ab da fing das Buch an für mich spannender zu werden, da ich nicht mehr ganz so ahnungslos war. 
Allgemein habe ich das Buch als sehr verwirrend empfunden ohne einen roten Faden, erst nachdem ich 3/4 gelesen hatte , hatte ich eine Vermutung was dahinter stecken könnte.  Der Schreibstil und der Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen auch wenn ich einige Stellen langatmig fand, so wollte ich doch wissen was mit dem Jungen passiert ist. 
Das Buch hat deutlich gemacht das Unzufriedenheit, das Gefühl des Versagens und unerfüllte Träume Menschen zu taten treiben kann, die man nicht wieder gut machen kann.   
" Was man sät, dass erntet man "  , fällt mir dazu nur ein und zeigt wie viel Wahrheit in diesem Sprichwort liegt.
Das Cover finde ich sehr gut , es ist schlicht und dennoch auffallend .
Fazit :
Ich war am Anfang nicht wirklich überzeugt , dies hielt sich ziemlich bis fast zum Schluss. Doch das Ende hat alles rausgehauen und wenn man sich im nachhinein über das Buch Gedanken macht, ist es eigentlich traurig und erschütternt .  

4 🌟🌟🌟🌟

Calendar Girl

Calendar Girl / verführt